Für Jugendliche · München-Pasing
Verhaltenstherapie
für Jugendliche
Erwachsenwerden bringt viel in Bewegung — und manchmal mehr, als sich allein gut bewältigen lässt. In meiner Praxis finden Jugendliche (etwa von 14 bis 18 Jahren) einen geschützten Raum für das, was gerade schwer ist. Diese Seite richtet sich an Jugendliche selbst und an ihre Eltern.
Die Jugend ist eine Zeit großer Veränderungen — im Körper, im Denken und in den Beziehungen zu Familie und Freund:innen. Vieles davon gehört dazu und geht vorüber. Manchmal aber werden Ängste, Niedergeschlagenheit, Druck oder Selbstzweifel so groß, dass sie den Alltag, die Schule oder das Miteinander spürbar belasten.
Dann kann es helfen, mit einer Person zu sprechen, die von außen draufschaut und nicht Teil des Alltags ist. In der Verhaltenstherapie schauen wir gemeinsam, was belastet, wie es dazu kommt und was sich verändern lässt — in einem Tempo, das passt, und mit konkreten Schritten für den Alltag.
Themen
Womit Jugendliche oft zu mir kommen
Was Jugendliche beschäftigt, lässt sich selten in feste Schubladen sortieren — vieles hängt zusammen und sieht von Mensch zu Mensch anders aus. Häufige Themen sind zum Beispiel:
- Prüfungsangst
- Leistungsdruck
- Stress & Überforderung
- Konzentrationsprobleme
- Ängste & Panik
- Niedergeschlagenheit
- Unzufriedenheit mit sich selbst
- Selbstzweifel
- Das Gefühl, nicht dazuzugehören
- Mobbing
- Konflikte zu Hause
- Wenn der Streit der Eltern belastet
- Selbstverletzung
Auch belastende Erlebnisse oder akute Krisen können Thema sein. Was im Einzelnen ansteht, klären wir in Ruhe — und ob eine Zusammenarbeit passt.
Erfahrung
Vertraut mit der Arbeit mit jungen Menschen
Neben meiner Arbeit mit Erwachsenen habe ich an verschiedenen Stellen Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gesammelt — zum Beispiel im psychologischen Fachdienst der Kinder- und Jugendhilfe der Diakonie München und Oberbayern (therapeutische Einzel- und Gruppenarbeit mit Kindern, Beratung von Familien) oder während eines Auslandspraktikums in Quito (Ecuador) mit diagnostischen Untersuchungen und Gruppensitzungen mit Kindern und Jugendlichen.
Diese Erfahrungen prägen, wie ich jungen Menschen begegne: auf Augenhöhe, ohne von oben herab — und mit Respekt davor, dass jede:r das eigene Tempo hat.
Für Eltern
Einwilligung und ein geschützter Raum
Bei Jugendlichen läuft der erste Kontakt in der Regel über die Eltern oder Sorgeberechtigten. Für die Behandlung Minderjähriger ist deren Einwilligung erforderlich — bei gemeinsamem Sorgerecht die beider Elternteile.
Eltern werden dem Alter entsprechend einbezogen. Zugleich brauchen Jugendliche einen vertraulichen Raum, in dem sie offen sprechen können. Wie wir diese Balance gestalten, besprechen wir von Beginn an gemeinsam und transparent.
Ablauf
Wie eine Therapie beginnt
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1
Kontaktaufnahme
Die Eltern erreichen mich per Telefon oder E-Mail. Ich melde mich in der Regel innerhalb von 2–3 Werktagen zurück.
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2
Erstgespräch
Ein erstes Kennenlernen — zunächst mit den Eltern. Wir klären das Anliegen und prüfen, ob es passt.
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3
Probatorik
In einigen weiteren Sitzungen vertiefen wir die Diagnostik und entwickeln gemeinsam einen Behandlungsplan.
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4
Therapie
Die eigentliche Therapie beginnt — in der Regel wöchentlich, an den vereinbarten Zielen und in einem vertraulichen Rahmen.
Kosten
Kosten & Abrechnung
Meine Praxis ist eine Privatpraxis. Für die Behandlung von Jugendlichen kommen vor allem der Weg über eine private Krankenversicherung, die Beihilfe oder als Selbstzahler:innen in Betracht; die Abrechnung läuft über die Sorgeberechtigten. Welcher Weg im konkreten Fall passt, besprechen wir vor Beginn einer Therapie. Mehr dazu auf der Seite Kosten & Abrechnung.
Kontakt
Ein erster Schritt
Wenn Sie sich Unterstützung wünschen — für Ihr Kind oder für sich selbst als Jugendliche:r — melden Sie sich gern. In einem ersten Gespräch finden wir heraus, ob eine Zusammenarbeit passt.